110 Schülerinnern und Schüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau erhielten Ihr Abschlusszeugnis

Abschied nehmen ist das eine, Aufbrechen in eine neue Zukunft, das andere.

Beides in einem erwartete die 110 Schülerinnern und Schüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau. Sie absolvierten erfolgreich ihre Abschlussprüfung und stehen nun vor dem Start in einen neuen Lebensabschnitt. Dieser kann, wie der Schulleiter Volker Bachura betonte, durchaus in Richtung Facharbeiter gehen, aber auch eine weitere Qualifizierung, ein erneutes Drücken der Schulbank ist möglich.
Die Carl-Benz-Schule bietet hierzu viele Möglichkeiten. Sei es die Qualifikation zum Fachhochschul-Studium oder die Möglichkeit, seinen „Bachelor“ im Rahmen einer dualen Ausbildung von Studium und Beruf zu machen. Jedenfalls seien die Schüler für die Herausforderungen der Arbeitswelt gewappnet und gut vorbereitet.
Abteilungsleiter Falk Hartmann ergänzte, dass durch die Zusage, an der Carl-Benz-Schule Gaggenau die „Lernfabrik 4.0“ zu installieren, sich ganz neue Wege im Rahmen der Dualen Ausbildung ergeben. 4.0 meint eine Kommunikation von Maschinen mit Maschinen. Im Rahmen einer Fabrikationsstraße werden Produktionsabläufe programmiert und installiert und in einem veränderten Berufsfeld von Mechatronikern und Technikern betreut. Auch hier bieten sich für die Schüler ungeahnte Möglichkeiten. Die Schule jedenfalls hat ihre Hausaufgaben gemacht, um die Zukunft bereits jetzt zu ermöglichen.
Dass hierbei das Duale System immer noch Grundvoraussetzung ist, betonte der ehrenamtliche Bürgermeister der Stadt Gaggenau, Gerd Pfrommer. Er überbrachte nicht nur die Glückwünsche der Stadt, sondern auch einen Appell an die Schüler, sich bewusst zu sein, dass ihre Ausbildung sie dazu befähigt, sich jeder Herausforderung stellen zu können. Die Standortvorteile, die Gaggenau bietet, sollten ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.
Pfrommer würdigt aber auch die Leistung der Schule und von Lehrkräften der VABO, der sogenannten „Flüchtlingsklasse“, die mit ihrem Projekt „Willkommen Heimat 2.0“ Preisträger des Deutschen Lehrerpreises 2015 geworden sind. 
Man ist sich einig, dass die Absolventen gut aufgestellt sind für die Zukunft, aber auch, dass lebenslanges Lernen ein unbedingtes Muss ist, um weiterhin erfolgreich zu sein.
Die Ehrung der elf Preisträger nahmen dann Volker Bachura und Gerd Pfrommer gemeinsam vor.

Geehrt wurden für herausragende Leistungen folgende elf Schüler: Manuel Wössner, Simon Hertweck, Julia Semler, Max Haug, Michael Weihrauch, Joshua Honold, Joshua Ihle, Manuel Kohm, Lion Ludwig, Marcel Roll und Moritz Schreiweis (Joshua Ihle, Manuel Kohm fehlen auf dem Bild).


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