5 deutsche Berufsschüler im Austauschprogramm mit Madrid

Vom 18.09. bis zum 04.10.2015 waren wieder wie bereits in den letzten vier Jahren insgesamt fünf spanisch sprechende Schüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau im Rahmen eines Schüleraustauschprogramms in Spanien an unserer Partnerschule Gredos San Diege S. Coop. in Madrid.

 Dort nahmen sie (drei Berufsschüler und zwei aus dem Berufskolleg) zu Beginn am theoretischen Unterricht teil und wurden anschließend in spanischen Betrieben auch praktisch unterrichtet. Jedem Schüler wurde dabei ein Ausbildungsbetrieb zugeteilt, der genau den Ausbildungsrahmenplänen (z.B. Mechatronik, Fertigungsmechanik etc.) entspricht. Unser spanischer Kooperationspartner besteht aus insgesamt acht miteinander verbundenen Schulen. Diese haben den Status einer kooperativen Projektschule, die halb staatlich, halb privat ist. Insgesamt 16.000 Schüler besuchen täglich diese Schulen. Sowohl der Unterricht für unsere deutschen Auszubildenden als auch die praktischen Unterweisungen in den Betrieben fanden teilweise trilingual statt: Neben Spanisch als Landessprache wird an spanischen Schulen seit Jahren Englisch als zweite Sprache unterrichtet und gesprochen, da man erkannt hat, dass die Anzahl spanischsprechender Menschen abnimmt. Mit den  beiden begleitenden Lehrern der Carl-Benz-Schule Gaggenau, StR‘in Ulrike Hoffmann und StR Gerd Graf konnten sich die Schüler weiterhin auf Deutsch unterhalten und bei auftretenden (sprachlichen) Problemen diese immer zu Rate ziehen. Neben den reinen beruflichen Aspekten kam auch das Kulturelle nicht zu kurz: gemeinsam wurde eine Stadtrundfahrt durch Madrid unternommen, das Picasso-Museum besichtigt und vieles mehr. Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit beider Schulen und der Tatsache, dass unter den spanischen und deutschen Lehrern ein großes Maß an Respekt und Sympathie herrscht sind bereits für das nächste Jahr weitere Kooperationen geplant. Die Carl-Benz-Schule Gaggenau ist stolz darauf, ihren Auszubildenden solche länderübergreifenden Angebote machen zu können, um damit ihren Beitrag zur länderübergreifenden Berufsausbildung beizutragen.



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