Carl-Benz-Schule verabschiedete Absolventen der Berufsschuleabschlussprüfung Winter 2013

104 Berufsschüler der Carl-Benz-Schule waren zu den Abschlussprüfungen zum Wintertermin angetreten, 101 davon haben die Prüfung bestanden.

 Ihnen wurde in einem kleinen Festakt im Glashaus der Schule nun die Zeugnisse übergeben. Die Feierstunde war überschattet von der kurz zuvor eingetroffenen Nachricht vom Tod der Lehrerin Brigitte Arnold-Wirth, der völlig überraschend kam. Noch in den Herbstferien Anfang November hatte die Abteilungsleiterin der Fachschulen der Carl-Benz-Schule als zusätzliches Angebot an die Schüler Förderunterricht erteilt. Unter dem Eindruck dieser Nachricht fiel die Verabschiedungsfeier für die Schulabgänger diesmal kürzer aus als üblich und auch auf den traditionellen Umtrunk im Anschluss an den offiziellen Teil wurde verzichtet. Stattdessen hatten Schüler, Eltern und Vertreter der Ausbildungsbetriebe Gelegenheit, sich in das im Eingangsbereich der Schule ausgelegte Kondolenzbuch einzutragen.
Schulleiter Volker Bachura begrüßte die Schüler, Eltern, Lehrer und Vertreter der Ausbildungsbetriebe und sprach die Programmänderung für die Verabschiedungsfeier an. Abteilungsleiter Falk Hartmann verwies darauf, dass bei den Prüfungen auch in diesem Jahr wieder viele gute Ergebnisse erzielt wurden, auf die die Absolventen mit Recht stolz sein könnten. Die Schüler, die die Prüfung nicht bestanden haben, bekommen im Mai 2014 eine zweite Chance. Den Absolventen gab er mit auf ihren Weg, dass sie von den Betrieben erwartet würden. Um die beruflichen Aussichten von Absolventen eines gewerblichen Ausbildungsganges sei es derzeit bestens bestellt. Mit ihrem guten Berufsschulabschlusszeugnis stehe ihnen jede Tür offen. Sie können sich zum Meister oder zum Techniker weiterbilden, durch den Besuch des einjährigen Berufskollegs die Fachhochschulreife erwerben, um im Anschluss ein Studium aufzunehmen. Mit der Carl-Benz-Business-School biete die Schule auch einen Weg zu einem akademischen Abschluss an, den Bachelor in Product-Engeneering.
„Ich habe etwas ganz Tolles gelernt“, mit diesem Gefühl sollten die Schüler die Schule verlassen, empfahl Religionslehrer Matthias Richtzenhain, der allerdings auch Nachdenkliches ansprach. Leben gelinge selten ganz aus eigener Kraft und jeder Umbruch im Leben benötige auch Vertrauen. Angesichts des Umbruchs, in dem sich die Schüler nun mit dem Abgang von der Schule befänden, sollten sie sich fragen, was sie trägt und wer weiterhin an ihrer Seite stehen werde.
Anschließend überreichten die Klassenlehrer den Absolventen die Abschlusszeugnisse.


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