Interesse am dualen Ausbildungssystem international ungebrochen hoch

Auch in diesem Jahr hat wieder eine Delegation amerikanischer Bildungsexperten - vermittelt durch das Goethe Institut Washington - Gaggenau besucht.

Die einzigartige Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in Zusammenarbeit mit den Kammern, speziell der IHK in Deutschland ist für die amerikanischen Teilnehmer faszinierend und steht beispielhaft für eine erfolgreiche Berufsausbildung und damit eine Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen Produktion in den Firmen.  

Die Frage der Durchführung und Umsetzung des „dualen Systems“ (Schule und Ausbildung) wird besonders durch die in den USA ansässigen deutschen Firmen immer wieder gestellt, die sich Facharbeiter nach dem deutschen System ausgebildet wünschen würden.

Nach einer Einführung in das deutschen Schulsystem – insbesondere in das Duale System - mit seinen Möglichkeiten, jederzeit einen qualifizierenden Abschluss abzulegen und einem Rundgang durch die Carl-Benz-Schule, wurden sehr konkrete Fragen diskutiert wie ein solches duales System funktioniert und welcher Motor es am Laufen hält. Auch eine kurze Stippvisite bei der VAB-O Klasse der Schule für die Flüchtlinge beeindruckte die amerikanischen Besucher sehr, insbesondere die Art der Beschulung mit dem Ziel, die Flüchtlinge möglichst schnell für eine Berufsausbildung zu qualifizieren und sie damit zügig und nachhaltig in die Gesellschaft zu integrieren.

Faszinierend war für die Bildungsexperten auch die gute Lernortkooperation bei der die Betriebe und die Schule gemeinsam die Verantwortung dafür tragen, gut ausgebildete Facharbeiter für den Arbeitsmarkt auszubilden. Dies wurde bei einem Rundgang durch die Firma precitec deutlich bei dem auch die Möglichkeit bestand, Azubis bei der Arbeit zu beobachten und zu befragen.

 

Das Foto zeigt die Besuchergruppe vor der Carl-Benz-Schule Gaggenau


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