Ein Himmel voller Ukuleles

„Die Ukulele klingt wie eine kleine Gitarre, ist aber leichter zu spielen“ meinte ein Schüler auf die Frage, was er zusammengebaut habe.

Die Ukulele, eine Gitarre mit vier Saiten, kam über Portugal nach Hawaii und wird auch „hüpfender Floh“ genannt. Unvergessen die  legendäre Aufnahme des hawaiianischen Sängers Israel Kamakawiwoʻole mit „Over the rainbow“.


Schüler und Lehrer der Carl-Benz-Schule Gaggenau hatten die Idee, ein wenig dieses exotischen Zaubers auf den Weihnachtsmarkt nach Gaggenau zu holen. Dazu gehören die „Flüchtlingsklasse“ (VABO) sowie die BFPE, die eine grundlegende und praxisbezogene Vorbereitung auf Arbeit und Beruf für Jugendliche bietet. Insgesamt haben über 60 Schülerinnen und Schüler an diesem Projekt mitgewirkt. Ein Bausatz diente dabei als Vorlage. Alle wurden zusammengebaut und dann nach eigenen Motiven bemalt. Heraus kamen kleine Kunstwerke, die natürlich spielbar sind.
Ziel dieser Aktion ist es, das handwerkliche Geschick der Schüler zu fördern und ihre Kreativität im Umgang mit Farben und selbst gewählten Motiven zu stärken. Eifrig machten sie sich ans Werk, dieses ehrgeizige Projekt in zwei Wochen zu realisieren.
Danach ging es daran, die Ukulelen am Gaggenauer Weihnachtsmarkt zu verkaufen. Es wurde ein Stand gemietet, besprochen, welche Schüler und welche Lehrer zum Verkauf anwesend sein konnten und dann ging es schon los. Seitdem ist auf dem Weihnachtsmarkt jener Hauch von Exotik zu spüren, den der Name Ukulele verspricht.
Jede Ukulele ist ein Unikat und für 30 Euro zu erstehen. Der Erlös geht – nach Abzug der Materialkosten  –  als Spende an die Hans-Thoma-Schule und die Carl-Benz-Schule. Es soll eine gemeinsame Kletterwand für alle Schüler angeschafft werden.

Anbei ein Video über den Bau der Ukulele.

https://www.youtube.com/watch?v=mJeehZ9KYzg&feature=youtu.be

 



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