Gelernt werden muss auch im Arbeitsleben

Carl-Benz-Schule in Gaggenau verabschiedet in einer Feierstunde 104 Absolventen der Berufsschule

Auch in diesem Schuljahr haben wieder 104 Schülerinnen und Schüler ihre berufliche Ausbildung als Mechatroniker, Kfz-Mechatroniker, Fertigungsmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker und Industriemechaniker erfolgreich an der Carl-Benz-Schule abgeschlossen. Dies meldet die Schule.

Zum Festakt begrüßte Schulleiter Volker Bachura die Bürgermeisterin der Stadt Gaggenau, Brigitte Schäuble, Vertreter der Ausbildungsbetriebe, die Elternvertreter, zahlreiche Kollegen sowie die Absolventen und deren Angehörige.

Brigitte Schäuble sprach gleich zu Beginn ein großes Lob an den Teil der Absolventen aus, die ihre Abschlussprüfung vorzeitig, also bereits nach drei Jahren abgelegt haben. Sie hätten damit ihre Leistungsfähigkeit in besonderer Weise unter Beweis gestellt. Die erfreulichen Ergebnisse auch der anderen Schulabgänger seien das Resultat der engagierten Unterstützung verschiedener Beteiligter. Ihr Dank galt hier vor allem der Arbeit der Schulleitung und Kollegen, des Einsatzes der Ausbilder in den Betrieben sowie der familiären Unterstützung durch die Eltern.

Mit dem optimistischen Blick auf sehr gute Einstellungschancen, bedingt durch den demografischen Wandel, gab sie das Wort ab an den Abteilungsleiter Berufsschule, Falk Hartmann.

Dem lag es besonders am Herzen, die Probleme, aber auch Chancen dieser Zeit des Wandels hervorzuheben. Betriebe hätten Schwierigkeiten, vorhandene Stellen für Auszubildende zu besetzen. Das eine oder andere Unternehmen stehe sogar vor dem Problem, überhaupt noch Mitarbeiter zu finden, beziehungsweise die Unternehmensnachfolge zu regeln. Diese Gefahr sei besonders hoch im Handwerk.

Das Konzept des individualisierten Lernens, so Hartmann, biete den Schülern dieser Generation die Möglichkeit, mehr Eigenverantwortung für das Lernen und Arbeiten zu übernehmen. Gerade die Kooperation mit internationalen Partnerschulen der Carl-Benz-Schule, zum Beispiel in Singapur, in Finnland und in Frankreich zeige immer wieder, dass die Erfolge der dualen Ausbildung hoch angerechnet werden. Hieraus ergebe sich die Möglichkeit, flexibel die Angebote des Arbeitsmarkts zu nutzen.

Hartmann ermutigte die Absolventen, diese günstige Zeit zu nutzen. Betont wurden hierbei die schulinternen Möglichkeiten der Weiterbildung, beispielsweise das einjährige Berufskolleg Fachhochschulreife, oder die zweijährige Ausbildung zum Techniker.

Die Leistungen der elf Preisträger dieses Jahrgangs Benjamin Haug, Steven Huck, Sergej Kaluscha, Dominik Schulz, Martin Gontscharow, Dominik Kunze, Jannik Schwarz, Thomas Reske, Rene Teuchert, Dennis Maler und Yannik Kunz wurden im Anschluss an die Festreden mit einem Geschenk gewürdigt. Nachdem die Klassenlehrer den Absolventen ihre Zeugnisse übergaben, blieb Gelegenheit, sich bei einem Getränk und Snack in lockerer Atmosphäre auszutauschen.


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