Schüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau lernen an modernen Fräsmaschinen

Das hohe betriebliche Niveau der Region spiegelt sich auch bei der täglichen Arbeit in den Werkstätten der Schule wieder - unsere 40 Jahre alte Maschinen wurden ersetzt.

Das hohe betriebliche Niveau der Region spiegelt sich auch bei der täglichen Arbeit in den Werkstätten der Schule wieder. Individuelles Lernen geht hier mit der Absicht einher, dem Schüler die Angst vor der Maschine zu nehmen. Viele haben zusammengearbeitet, um dieses Projekt für die Schüler zu realisieren: die Schule und die beteiligte Lehrer, das Landratsamt Rastatt, die Firma Acroloc und die Stadt Gaggenau, erklärt Schulleiter Volker Bachura in seinen Eröffnungsworten am Dienstag, den 21. Oktober, anlässlich der Übergabe dreier neuer Fräsmaschinen an die Schule. Neueste Technik in der Berufsschule ist Voraussetzung für die Ausbildung und eine lohnende Investition in die Zukunft.
In Zusammenarbeit mit der Carl-Benz-Schule Gaggenau und dem Landratsamt Rastatt konnte ein weiterer Baustein eines auf Jahre hin angelegten Konzeptes zur Modernisierung der Schule verwirklicht werden. Angeschafft wurden drei neue Fräsmaschinen der Firma Acroloc (Abene VHF 320 TI). Sie sind in ein neues Raumkonzept integriert worden. Ein autarker Unterrichtsraum erlaubt es nun, Klassen parallel zu unterrichten. Die Fräsmaschinen sind für Berufsschüler und Techniker geeignet. Man kann damit konventionelle Arbeiten sowie einfache CNC-Aufgaben ausführen.
Der verantwortliche Lehrer Christian Kutscher betont die wirtschaftlichen und pädagogischen Vorteile. Durch die Arbeit an den modernen Maschinen können verschiedene Taxonomiestufen der Schüler durch die Flexibilisierung von Wandlungsprozessen bei der Fertigung stärker berücksichtigt werden. Der Schüler findet sich auf seinem Schwierigkeitsniveau wieder.
Techniker können über die CAD-CAM-Schnittstelle Programme implementieren. Alles in allem wird eine höhere Maschinenauslastung bei verbesserter Technik angestrebt. Ein Gedanke, den auch Landrat Jürgen Bäuerle in seinen Grußworten aufgreift. Er betont, dass Technik, Qualität, Sicherheit und Auslastung der Maschinen hier zusammengreifen.
Bürgermeisterin Brigitte Schäuble macht in ihrer Ansprache deutlich, dass die Ausbildung auch an diesen Maschinen mit zur Arbeitsplatzsicherung und beitrage. Eine Investition in eine sichere Zukunft.
Feierlich wurden die Maschinen den bereits wartenden Schülern für ihre Ausbildung übergeben.


Schüler an der neuen Fräsmaschine



Bürgermeisterin Brigitte Schäuble, Landrat Jürgen Bäuerle und Schüler an der neuen Fräsmaschine


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