Schüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau verabschiedet

102 Schülerinnen und Schüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau

in das Berufsleben verabschiedet, darunter 17 Preisträger!

Am Donnerstag, den 16. Juni  wurden 102 Schülerinnen und Schüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau in das Berufsleben verabschiedet. Durchaus erfolgreich, denn es gab so viele Preisträger wie schon lange nicht mehr: 17 Schülerinnen und Schüler erhielten eine Auszeichnung.
Ihre Ausbildungszeit liegt hinter ihnen und vor ihnen ein Weg, der, wie Direktor Volker Bachura in seiner Begrüßungsansprache betonte, durch Veränderung geprägt sein wird. Veränderungsprozesse stehen bevor und sie betreffen uns alle. Vor allem technische, gesellschaftliche und menschliche Herausforderungen sind es, denen sich die Firmen und deren zukünftige Mitarbeiter stellen werden müssen. Dazu gehören Industrie 4. 0 ebenso wie die zunehmende Digitalisierung des Berufsfeldes. Dies macht, wie Bachura betont, auch vor dem Schulalltag nicht halt. Deshalb werden moderne Kommunikationsformen integriert und die Schüler an die neue, digitale Lernkultur herangeführt.
Michael Pfeiffer kam in seiner Eigenschaft als Bürgermeister der Stadt Gaggenau, um den Absolventen auch von dieser Seite die besten Wüsche zu überbringen und die Auszeichnungen zu überreichen. Pfeiffer betont, dass die Carl-Benz-Schule Gaggenau sehr gut aufgestellt ist, international Kontakte und die Vermittlung des dualen Systems in andere Kulturkreise bezeugen dies. Die Absolventen seien also bestens auf die beruflichen Herausforderungen vorbereitet. Ihr Engagement als Teil eines Ganzen gehöre zu einer Lernkultur, die Industrie, Schule und Schüler integriert. Die Absolventen des Jahrganges seien auch Teil des industriellen Erfolges der Stadt und der Region.
Falk Hartmann, Abteilungsleiter der Berufsschule, betont in seinem Grußwort an die Schülerinnen und Schüler, dass ihnen mit diesem Abschluss viele Karrieremöglichkeiten offenstehen. Die Carl-Benz-Schule bietet einen Weg, auf dem die Fachhochschulreife und die Studienreife (Bachelor Plus) erworben werden könne. Aber, so Hartmann, liege es an jedem selber, seine Karriere zu planen. Die Industrie erwarte sie jedenfalls mit offenen Armen. Denn zunehmend können für Ausbildungsplätze keine Schulabsolventen gewonnen werden. Wir befänden uns am Beginn der geburtenschwachen Jahrgänge. So könne man auch froh darüber sein, dass sich bereits die ersten Azubis aus der Flüchtlingsklasse (VAB-O) qualifizieren werden, von denen die ersten ab Herbst in ein Ausbildungsverhältnis gehen. Dazu Falk Hartmann: „Ein großer Erfolg und eine Chance für die jungen Menschen, hier bei uns Fuß zu fassen und natürlich auch für unsere Ausbildungsbetriebe.“


Dann wurden die Preisträger geehrt. Eric Weidenmüller, Karle & Jung GmbH, erhielt sein Zeugnis mit einer makellosen 1,0. Die 16 weiteren Preisträger sind alle im Einser-Bereich angesiedelt: Angelina Pfeffinger, Timo Weisenburger, Jonathan Heer, Marvin Käfer, Patrick Knörr, Dominik Liss, Patrick Regending, Sarah Riedinger, Johannes Walz, Dominik Zorko, Paul Engel, Michael Mayer, Mete Ok, Nicolai Wick, Sergis Givargis, Marvin Stierle, Die überwiegende Mehrheit kommt vom Daimler Werk in Gaggenau, gefolgt von Daimler Rastatt, Maquet Rastatt und Kuhrt GmbH in Steinmauern.


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