Sportfest der Carl-Benz-Schule Gaggenau

Fußball, Waldlauf, Wikingerschach, Gummistiefelweitwurf und eine perfekte Organisation

Für eine berufliche Schule ein Sportfest im Traischbachstadion Gaggenau, am Freitag, den 16. Juni zu organisieren, ist an sich schon eine Herausforderung: Blockunterricht, heterogene Klassen und ein Altersdurchschnitt von 15 bis 35 ... Was aber, wenn es im Leben keine Herausforderungen gäbe? Gerade der Sport lebt von der Herausforderung sich zu überwinden, um ein Ziel zu erreichen. Sieger ist der, der dieses Ziel erreicht hat. Und erreichen können wir Ziele alleine oder in der Gemeinschaft. In der Gemeinschaft ist es nicht nur schöner, sondern unterhaltsamer und interessanter. Ein gemeinsames Ziel gab es: das Sportfest der Schule. Eine Herausforderung gab es auch: die angebotenen Sportarten und verschiedenen Disziplinen gemeinsam zu meistern.


Letztlich waren alle an diesem Tag Sieger. Die Schüler, weil sie sich sportlich gemessen hatten und lernten, im Team zu bestehen; die Lehrer, weil die umfangreiche und langwierige Vorbereitungsarbeit sich in einer fast perfekten Organisation und Betreuung niederschlug und weil alle einen kurzweiligen Sporttag hatten, der Schule einmal anders erleben ließ. Nicht zu vergessen ist auch das leibliche Wohl. Eine weitere sportliche Herausforderung, die kreativ und professionell von der SMV gemeistert wurde.
Sich gemessen wurde in bekannten Disziplinen wie: Fußball, Waldlauf, Staffellauf, Badminton, Basketball, Weitsprung, Sprint, Kugelstoßen oder Boule. Aber es galt auch in exotischen Disziplinen zu bestehen wie Wikingerschach, Hirnjogging (Rätsel, Matheaufgaben), Eierlauf, Sackhüpfen oder Gummistiefelweitwurf. Wikingerschach ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem es darauf ankommt, die aufgestellten Holzklötze der gegnerischen Mannschaft mit Holzstäben abzutreffen. Die Schüler wurden unmittelbar am Sporttag mit dem Spiel konfrontiert und hatten viel Spaß bei dieser „sportlichen“ Disziplin.
Die Kombination von Kraft und Wissen, Geschicklichkeit und Präzision, Schnelligkeit und Ausdauer spiegelte sich in den erwähnten Disziplinen wieder.

 

So konnten sich am Ende die  Mechatroniker des 2. Lehrjahres (E2ME2) knapp vor der Berufsfachschule Fahrzeugtechnik (BFR) und der Zerspanerklasse im 2. Lehrjahr (M2ZS2) durchsetzen und den Pokal der Schule entgegennehmen. Letztlich waren alle 14 Klassen Sieger. Und wenn sie ihre Platzierungen verbessern wollen, so gibt es 2016 eine neue Gelegenheit dafür.



Zurück zur Übersicht