Chronik der Carl-Benz-Schule

1890-1892

Auf privater Basis werden wissbegierige Lehrlinge und Arbeiter der Eisenwerke Gaggenau durch Carl-Friedrich Werner und Werkmeister Kamm unterrichtet. 13.08.1895 Genehmigung einer gewerblichen Fortbildungsschule durch die großherzogliche Behörde, nachdem zuvor die Gemeinde Gaggenau die Übernahme der Einrichtungskosten beschlossen hat. Unterrichtet wird in den Abendstunden: 4 Stunden Zeichnen und 4 Stunden Schriftverkehr mit Rechnen in zwei aufsteigenden Klassen. Den Unterricht übernehmen geeignete Volksschullehrer, die Herren Dischinger und Hofheinz.

1902

Die Schule erhält ein eigenes Gebäude in der Schulstraße. Damit endet die Unterbringung im Rathaus, in der Volksschule und in Werkhallen (siehe Bild).

1907

Eine Verordnung reformiert die gewerblichen Fortbildungsschulen folgendermaßen: Der Unterricht in drei aufsteigenden Fachklassen wird Pflicht, die acht Schulstunden wöchentlich werden vormittags erteilt. Schulwerkstätten ergänzen die Meisterlehre, eigens ausgebildete Gewerbelehrer übernehmen den Unterricht. Die Folge ist ein sprunghafter Anstieg der Schüler- und Lehrerzahlen.

1914

Die gewerbliche Fortbildungsschule Gaggenau wird Gewerbeschule. Der Unterricht umfasst bis zu 15 Fächer, der Lehrstoff wird von wissenschaftlich ausgebildeten Lehrern vermittelt.

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